Einige Unternehmen sparen an den Meetings, indem es weniger Kekse gibt – leider sind die Kekse aber nicht der Hauptkostenfaktor! Der Bewirtungsbeleg beträgt sicher keine 2.000 € – würde wohl auch niemand unterschreiben.
Doch genau so viel geben viele Unternehmen Woche für Woche aus – für Meetings.
Wie ich darauf komme? Die Kosten eines Meetings kann man berechnen (siehe Rogelberg et al 2006). Um es einfach zu machen: Raumkosten und Gehaltskosten – die man auf mittleren Ebene mit allen Sozialkosten mit 100 € kalkuliert. Bei 10 Personen × 2 Stunden × 100 € pro Stunde sind das 2.000 €.
Und sobald Führungskräfte teilnehmen, steigen die Kosten noch deutlich.
Die entscheidende Frage:
War dieses Meeting die Investition wert?
Wenn alle Teilnehmenden sagen: Ja, das Ergebnis rechtfertigt die Kosten – perfekt.
Wenn nicht: Dann ist es höchste Zeit, die Meeting-Kultur kritisch zu überdenken.
Resiliente Teams machen genau das.
Sie fragen nicht nur „Wer hat Zeit?“, sondern vor allem:
- Brauchen wir dieses Meeting wirklich?
- Wie stellen wir sicher, dass es Ergebnis bringt?
- Können wir es kürzer, klarer, fokussierter machen?
Meetings sind keine Nebensache. Sie sind eine Investition.
Und wie jede Investition sollten sie Rendite bringen – in Form von Klarheit, Lösungen und echten Fortschritten. Wer Meetings bewusst gestaltet, gewinnt nicht nur Geld zurück – sondern auch Energie, Fokus und Zufriedenheit. Wie sehen Ihre Meetings aus?
Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Meeting-Kultur so zu gestalten, dass sie sich lohnt – für Ihr Team, Ihr Unternehmen und Ihre Resilienz. Melden sie sich gerne!
Quelle Rogelberg, S. G., Leach, D. J., Warr, P. B., & Burnfield, J. L. (2006). “Not another meeting!”: Are meeting time demands related to employee well-being? Journal of Applied Psychology, 91(1), 83–96. https://doi.org/10.1037/0021-9010.91.1.83